Intervall-Fasten

Falls Sie schon diverse Diäten und Abnehm-Methoden kennengelernt haben, sind Sie mit Sicherheit auch schon einmal auf den Begriff des Intervall-Fastens gestoßen.

Was genau verbirgt sich hinter dieser speziellen Fasten-Kur? Und ist sie wirklich effektiv um Gewicht zu verlieren?

Im Nachfolgenden werden wir diese und weitere Fragen klären.
 

Wie funktioniert Fasten?
 

Das klassische Fasten bedeutet grundsätzlich zunächst nur, dass man für einen bestimmten Zeitraum ganz oder teilweise auf bestimmte Nahrungsmittel und Genussmittel verzichtet. Durch die geringe tägliche Kalorienzufuhr nimmt man als logische Folge ab und verliert ungewolltes Körperfett. Zudem soll Fasten helfen, den eigenen Körper zu entgiften bzw. entschlacken. Wenn man eine solche Kur durchführt, regeneriert sich der Körper und heilt Entzündungen mit der Zeit ab. Durch die heutige Ernährung nimmt man viele Giftstoffe bzw. Säuren über die täglich konsumierten Nahrungsmittel ein. Das Resultat ist, dass viele Menschen übersäuert sind und dementsprechend negative Stimmung aufkommt.

 

  • Hierbei schafft nun also eine Fasten-Kur Abhilfe, da diese den Körper reinigt, von Schadstoffen befreit und außerdem das eigene Körpergewicht reduziert.
  • Auch bei einer Gewichtszunahme in den Wechseljahren wird diese Fastenkur empfohlen um den eigenen Körper wieder aufatmen zu lassen und überflüssige Pfunde loszuwerden.
  • Allerdings kann die extrem reduzierte Kalorienzufuhr auch Nachteile mit sich bringen.
  • Zum Einen können bestimmte Symptome auftreten, wie zum Beispiel: Übelkeit, Müdigkeit und Schwindel. Zum Anderen kann man durch den entstehenden Stress leicht Muskeln abbauen.

 

 

Die Vorteile des Intervall-Fastens

 

Zunächst kann man entscheiden, ob man die 5:2 oder die 8:16 Fasten-Methode auswählt.

 

Die 8:16-Methode

Auf eine Mahlzeit pro Tag wird verzichtet
16 Stunden am Stück wird nichts gegessen
Nachts hat der Körper dann weniger Arbeit durch Verdauung
Der Körper lernt längere Zeit ohne Nahrung auszukommen
 

Die 5:12-Methode

Die bekannteste Form des Intervall-Fastens
Zwei Tage Pro Woche nur 500 Kalorien täglich
Die restlichen fünf Tage darf man normal essen
Viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken
Kohlenhydrate und Zucker etc. sind an den Fastentagen nicht erlaubt


 

Was sollte man noch beim Intervall-Fasten beachten?


Trinken Sie viel um den Magen zu füllen und Heißhungerattacken vorzubeugen
Körperliche Anstrengungen sind nicht während des Fastens empfohlen


Entscheiden Sie sich für die zwei Fasten-Tage pro Woche am besten für ruhige entspannte Tage (zum Beispiel am Wochenende)
Achten Sie darauf an “normalen” Tagen Ihre Ernährungsweise beizubehalten (Essen Sie nicht übermäßig viel bzw. oft)
Empfohlen werden vier bis fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten, da der Körper sonst Insulin ausschüttet und den Fettabbau stoppt


 

Die Buchinger-Methode
 

Die bekannteste Fasten-Methode ist die sogenannte Buchinger-Methode. Bei dieser Form der Fastenkur darf man ausschließlich Gemüsebrühe oder Säfte zu sich nehmen. Somit wird der Körper während der Fastenzeit optimal mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt. Zu Beginn dieser Methode soll der Magen gründlich entleert werden. Dies stellt sicher, dass man während des Fastens keinen starken Hunger bekommt. Zudem ist leichter Sport zu empfehlen, da der Stoffwechsel angekurbelt wird und der Kreislauf stabilisiert wird. Falls Sie sich entscheiden Sport während der Kur durchzuführen, sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie mehr Flüssigkeit zu sich nehmen müssen und dürfen dafür im Gegenzug ein wenig Eiweißhaltige Nahrung (zum Beispiel Quark) zu sich nehmen.

 

Bei welchen Menschen kann Intervall Fasten zu Problemen führen?
 

Bei Menschen, die eine der folgenden Beschwerden haben, sollte man von einer Fastenkur absehen:

 

  • viele chronische Krankheiten
  • Untergewicht
  • Essstörungen wie z.B. Bulimie
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • niedriger Blutdruck
  • Krebserkrankungen

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